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Technologietransfer im Weserbergland

In der Gesprächsrunde diskutierten unter der Moderation von Bettina Remmert (2.vl.) vom Landkreis Stefan Tegeler, Ulrike Krone-Sohns von Krone Maschinenbau und Herbert Fehlauer von GTSdata über die Erfahrungen mit dem Wissens- und Technologieteransfer.

Unternehmen informieren sich in zu den Möglichkeiten des Wissens- und Technologietransfers im Weserbergland

Seit nunmehr 20 Jahren unterstützen die vier Landkreise des Weserberglandes, das sind Hameln-Pyrmont, Nienburg/Weser, Schaumburg und Holzminden, ihre Unternehmen beim Zugang zu Wissenschaft und Forschung, um eigene Projekte mit externem Wissen voranzubringen. Seit 2007 wird diese Leistung der Wirtschaftsförderungen vom Land Niedersachsen mit Mitteln der EU gefördert. Seit 2015 ist die Innovationsgesellschaft beauftragter Dienstleister der vier Landkreise. Die Innovationsgesellschaft zeigt in Gesprächen in den Betrieben die Chancen und Möglichkeiten auf, recherchiert und aktiviert die richtigen Entwicklungspartner und bringt sie mit den Unternehmen zusammen. Kommt die Partnerschaft zustande, begleitet sie die Projekte, führt auf Wunsch das externe Projektmanagement durch, sorgt für die notwendige Förderung und steht auch für Fragen nach Schutzrechten zur Verfügung. Diese Leistung ist für die Klein- und Mittelständler aus der Region kostenlos und wird von den Landkreisen bezahlt.

Im September 2019 lud der Landkreis Hameln-Pyrmont zum Technologietransfertag Firmen aus der Region ein, um den Wissens- und Technologietransfer vorzustellen und um mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen. Dabei diskutierten zwei Unternehmen aus dem Landkreis unter der Moderation der Leiterin der Wirtschaftsförderung, Bettina Remmert, mit der Innovationsgesellschaft über die Zukunft des Technologietransfers und stellten den anwesenden Unternehmensvertretern ihre Projekte vor.

Ab 2024 wird die Förderung landesseitig neu aufgestellt, genug Zeit, um über eine Verbesserung oder Neuausrichtung des Wissens- und Technologietransfers zu diskutieren. Mit wem kann das besser gelingen, als mit Unternehmen, die bereits Projekte durchgeführt haben und für das Thema Innovation brennen? Fazit: Auch wenn eine Kooperation mit einer Hochschule, Universität oder einem anderen Forschungsinstitut immer sehr fruchtbar ist, so sollte doch nicht aus dem Blick verloren werden, dass es genügend innovative und entwicklungsaffine Unternehmen in der Region gibt, die sich ebenso als Entwicklungspartner anbieten würden. Der Netzwerkgedanke bekommt so eine neue Dynamik. Bereits heute verbindet die Innovationsgesllschaft Unternehmen mit Unternehmen zu Zwecken gemeinsamer Entwicklung oder für konkrete Entwicklungsaufträge. Das kann zukünftig noch ausgebaut werden. Die Innovationsgesellschaft hat den Ball gerne aufgenommen.

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