Details

IoT-Umfrage: Revised

Stefan Tegeler von der Innovationsgesellschaft diskutiert mit Unternehmensvertretern die Ergebnisse der Bedarfsanalyse und die Fortführung des Forums

Eine Bedarfsanalyse der Innovationsgesellschaft aus 2018 revised

Das an der Fachhochschule Bielefeld / Campus Minden zusammen mit der Innovationsgesellschaft und der Willert Software Tools GmbH initiierte Innovationsforum SmartenUp beschäftigte sich seinerzeit inhaltlich mit der Digitalisierung von Produkten.

Begriffe wie Internet of Things (IoT) oder Cyber Physical Systems in diesem Zusammenhang machen deutlich, dass die Anforderungen an die Entwicklung und die Produktion von Produkten in den vergangenen Jahren gestiegen sind und weiter steigen werden - ob immer sinnvoll oder nicht. Und das in einer ganz spezifischen Hinsicht: Wenn Produkte intelligenter werden sollen, müssen zunehmend mehr Ressourcen auf das Engineering der Software verwendet werden. Die eingebettete, die embedded, Software macht aus einem Produkt ein sog. intelligentes Produkt, egal ob die physische Ausstattung eines Produktes Sensorik oder Aktorik umfasst.

Das Innovationsforum hatte sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen bei dem Prozess der Digitalisierung zu unterstützen, indem ihnen die planvolle Herangehensweise für Softwareentwicklungsprozesse vermittelt wird, um somit teure Fehler beim Engineering zu vermeiden. Mit dem Innovationsforum wurde ein bundeslandübergreifendes Netzwerk geschaffen, das den Unternehmen in der Region als Informations- und Erfahrungsplattform zur Verfügung stand.

Die Innovationsgesellschaft hatte hierfür eine Bedarfsanalyse erstellt, die Auskunft darüber gab, welche Bedarfe bei den Unternehmen vorherrschen und in welcher Form sie sich von der Wissenschaft Unterstützung wünschen. In Gruppeninterviews, qualitativen Interviews und einer standardisierten Telefonbefragung wurden 2018 über 100 Unternehmen aus der Region befragt. Im Zentrum standen dabei Fragen nach dem aktuellen Diskussionsstand der Digitalisierung im Unternehmen, nach den möglichen Hemmnissen bei Digitalisierungsprojekten, nach den Wünschen an Wissenschaft und Fördereinrichtungen sowie nach den Wunschthemen bei mögichen Weiterbildungsprogrammen.

Nach etwas über zwei Jahren haben die Ergebnisse an Aktualität nichts eingebüßt. Nach wie vor gehört zu den gößten Hindernissen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, die bedrohlich wirkende Zunahme von technischem Support, der für die Kunden geleitstet werden muss, gefolgt von den erwarteten hohen Entwicklungskosten (die viele für nicht abschätzbar halten) und die Angst vor Fehlentwicklungen, das heißt Entwicklungen, die keinen Nutzen für den Kunden bringen.

Bei der Frage, was denn helfen oder auch Orientierung bieten könnte, gab seinerzeit die große Mehrheit (90%!) an, dass Erfahrungsaustausch und ZUSAMMEN-ARBEIT sehr wichtig wären. Zum Vergleich: Staatliche Förderung dagegen hielten nur knapp 60% für wichtig. Auch bei dieser Einschätzung hat sich das Bild nicht verändert.

Sprechen Sie uns an, wenn Ihnen der Gedanke kommt, etwas in Ihrem Unternehmen könnte eine digitale Unterstützung erfahren. Gemeinsam schauen wir, ob und was sinnvoll ist.

 

Anmeldeformular